Ultimate Fighting Geschichte

1992 wurde ein Acht-Mann-KO-Turnier mit dem Namen „War of the Worlds“ geschaffen, in dem Männer aus der ganzen Welt und aus allen Kampfsportarten aufeinander treffen sollten, um die beste Kampfsportart weltweit zu finden.

Es war die Idee von Davie Rorion und John Milius diese Art von Kämpfen zu verwirklichen. Milius erstellte einen Geschäftsplan mit dem er 28 Sponsoren für sich gewinnen konnte und ebenso sollte daraus eine Fernsehsendung entstehen.

Die SEG (Semaphore Entertainment Group), ein Pay-Per-View Sender, ging eine Partnerschaft mit WOW ein und änderte den Namen in „Ultimate Fighting Championship“ und schon am 12.11.93 fand die erste Sendung der beiden Partner in der McNichols Sports Arena in Denver, Colorado statt.

Die ersten Kämpfer waren zwei Kickboxer (Patrick Smith und Kevin Rosier), ein Savate Schwarzgurt (Gerard Gordeau), ein Karate Experte (Zane Frasier), ein Shootfighter (Ken Shamrock), ein Sumoringer (Teila Tuli), ein professioneller Boxer (Art Jimmerson) und ein brasilianischer Jiu-Jitsu Schwarzgurt (Royce Gracie). Gewonnen wurde dieses Turnier vom Jiu-Jitsu Schwarzgurt Royce Gracie, ebenso wurden die Fernsehzuschauer für diese Art des Kämpfens gewonnen, denn die Sendung war ein unglaublicher Erfolg mit 86.592 Bestellungen. Des weiteren wurde auch die Frage beantwortet, ob ein Ringer einen Boxer besiegen könnte, da zur damaligen Zeit die Sportler nur in ihrer eigenen Disziplin geschult wurden.

Der Leitspruch von UFC (Ultimate Fighting Championship) in den frühen 90er sollte sich in Zukunft ändern, denn damals durfte man die Gegner beißen oder ihnen in die Augen stechen. Haare ziehen, Schläge auf die Weichteile oder Kopfnüsse waren auch erlaubt. Die UFC wurde daraufhin als zu brutal abgestempelt und sollte verboten werden. Die Behörden verboten UFC in einigen Staaten. Mit viel Kritik von dem Magazin „Der Spiegel“ wich die MMA (Mixed Martial Arts) fürs erste in die umliegenden Länder Europas aus, wovon Deutschland verschont wurde.

Nach zu starker Kritik von US-Senator John McCain wurde UFC von allen großen Pay-Per-View Lieferanten aus dem Programm genommen. McCain bat alle Gouverneure der 50-Bundesstaaten UFC zu verbieten. Daraufhin taten dies 38 Staaten. Die UFC änderte ihre Einstellung und erschuf mehr Regeln mit der Sportkommission. Mit UFC 12 kamen Gewichtsklassen hinzu, UFC 14 machte Handschuhe zur Pflicht und durch UFC 15 wurden Kopfstöße, Schläge auf Nacken und Hinterkopf, Tiefschläge, Treten auf einen am Boden liegenden Gegner und Griffe kleiner Gelenke (z.B. Finger) verboten. Zum Schluss wurden Rundenkämpfe von 5 Minuten eingeführt.

Am 30. September 2000 wurden zum ersten Mal die „Unified Rules“ in New Jersey angewand, nach deren Regeln sich die UFC noch heute orientiert.

Als die UFC schon knapp vor dem Bankrott stand, wurde die Organisation an Frank und Lorenzo Fertitta 2001 verkauft. Die Fertitta-Brüder gründeten daraufhin Zuffa, das Mutterunternehmen vom heutigen UFC.  Mixed Martial Arts, das als Oberbegriff für alle Kampfsportarten der UFC-Athleten galt, wurde in Nervada gefestigt. Die Chance wieder ins Pay-Per-View zu kommen war wieder geschaffen.

UFC wird nun in 36 Ländern ausgestrahlt und die Zuffa kaufte den einzigen Konkurenten Pride FC auf. Viele Kämpfer von der Pride sind jetzt im UFC aktiv. Die bekannten World Extreme Cagefighting, gehört auch zum Zuffa-Unternehmen. Es werden Kämpfe veranstaltet und für neue UFC-Talente gesucht.

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